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Rund ein Drittel der über 65-Jährigen stürzt mindestens einmal im Jahr, und viele dieser Stürze passieren beim Gehen im Haus oder auf dem kurzen Weg zum Einkauf — genau dort, wo eine passende Gehhilfe den entscheidenden Halt gibt. Ob ein Gehstock schon genügt oder ein Rollator die bessere Wahl ist, hängt davon ab, wie viel Stütze jemand braucht: von der leichten Unsicherheit auf einem Bein bis zum sicheren Stand bei Gleichgewichtsproblemen. Ebenso wichtig wie die Auswahl ist die richtige Einstellung, denn eine schlecht angepasste Gehhilfe gibt weniger Halt, als sie könnte, und kann selbst zum Sturzrisiko werden. Und bei der Kostenfrage kursiert ein hartnäckiger Irrtum: Anders als oft angenommen zahlt die Grundversicherung Gehhilfen nur nach der Mittel- und Gegenständeliste — Unterarmgehstützen mit ärztlicher Verordnung klar, beim beliebten Rollator hängt es von der Liste und vom Modell ab. Dieser Ratgeber erklärt die Typen von Gehstock bis Rollator, die richtige Anpassung, die sichere Gehtechnik, die Wartung von Bremsen, Reifen und Gummikapseln, die Auswahlkriterien und die Finanzierung.
WeiterlesenEin Hilfsmittel gleicht aus, was im Alter oder nach einer Erkrankung schwerer fällt — vom Rollator über die druckentlastende Matratze bis zum Notrufknopf — und hält so den Alltag in den eigenen vier Wänden länger tragfähig. Für die meisten Menschen entscheidet sich die Selbstständigkeit weniger am einzelnen Gerät als an der Frage davor: Wer trägt die Kosten? Und darauf gibt es in der Schweiz keine pauschale Antwort. Anders als vielfach angenommen zahlt weder «die Krankenkasse» noch «die AHV» einfach alle Hilfsmittel; massgebend ist, um welches Hilfsmittel es geht und ob jemand vor oder nach dem AHV-Alter steht. Diese Übersicht ordnet die wichtigsten Hilfsmittel-Kategorien, erklärt die Finanzierungslogik Topf für Topf, umreisst die Grössenordnung der Kosten, beschreibt den Weg von der ärztlichen Verordnung bis zur Kostengutsprache und verweist für die Details auf die passenden Spezialseiten.
Eine Blasenschwäche gehört zu den häufigsten, aber am seltensten offen angesprochenen Beschwerden im höheren Alter: Fachgesellschaften gehen davon aus, dass in der Schweiz mehrere Hunderttausend Menschen davon betroffen sind, die Mehrheit davon Frauen. Für den Alltag entscheidet dabei weniger die Diagnose als das passende Produkt — und das hängt am Schweregrad. Eine leichte Blasenschwäche verlangt ein anderes Material als eine schwere Inkontinenz, und dieselbe Einordnung bestimmt auch, wer bezahlt: Die obligatorische Grundversicherung beteiligt sich über die Mittel- und Gegenständeliste (MiGeL) erst ab einer mittleren Inkontinenz und nur mit ärztlicher Verordnung, während leichtes Material Selbstzahlung bleibt. Dieser Ratgeber ordnet die körpergetragenen Produkte von der Einlage bis zur Windelhose, erklärt den technischen Aufbau eines modernen Saugkörpers, beschreibt, wie sich Saugstärke und Passform richtig bestimmen lassen, gibt einen Rahmen für Wechselrhythmus und Hautgesundheit, führt durch die Auswahl nach Schweregrad, zeigt Produkt für Produkt, unter welchen Voraussetzungen sich die Grundversicherung beteiligt, und nennt die Bezugswege und ergänzenden Finanzierungshilfen.
WeiterlesenNicht jeder unfreiwillige Urinverlust bleibt vollständig in der Einlage — nachts, bei einem vollen Bett oder in einem unbeobachteten Moment gelangt Feuchtigkeit an die Matratze, den Sessel oder das Sofa. Eine Schutzunterlage fängt genau das auf: Sie liegt zwischen Person und Fläche, nimmt die Flüssigkeit auf und hält sie von der Polsterung fern. Damit erspart sie das nächtliche Umbetten, den Bezugwechsel und im Ernstfall den Ersatz einer durchnässten Matratze — und sie nimmt der betroffenen Person die Sorge, «etwas kaputtzumachen». Anders als die körpergetragene Einlage versorgt sie nicht den Menschen, sondern seine Umgebung. Dieser Ratgeber erklärt, wie eine Schutzunterlage aufgebaut ist, worin sich Einweg- und Mehrweg-Produkte unterscheiden, wie man Saugstärke, Grösse und Passform richtig wählt, was für Hygiene und Hautschutz im Alltag wichtig ist, wo die Grenze zur körpernahen Versorgung verläuft und wer sich in der Schweiz an den Kosten beteiligt.
WeiterlesenStürze zählen zu den häufigsten Ursachen für Verletzungen im höheren Alter, und viele davon ereignen sich nicht in der Wohnung, sondern unterwegs — auf dem Weg zum Einkauf, im Garten, im Bus. Genau dort endet der stationäre Hausnotruf: Er ist an die Basisstation in der Wohnung gebunden und hilft nicht mehr, sobald jemand deren Funkreichweite verlässt. Ein mobiles Notrufsystem schliesst diese Lücke — ein kleines, tragbares Gerät, das auch ausser Haus auf Knopfdruck Hilfe holt und über Satellitenortung bestimmt, wo sich jemand befindet. Dieser Ratgeber erklärt, wie mobile Notrufuhren und -sender funktionieren, worin sie sich vom stationären Hausnotruf unterscheiden, welche Technik im Hintergrund den Standort an die Rettungskräfte bringt, was die Sturzerkennung leistet, worauf bei Anbieter und Modell zu achten ist, was ein solches System kostet und wer sich an den Kosten beteiligt. So viel vorweg: Wie beim Hausnotruf kommt die Grundversicherung nicht auf; getragen werden die Kosten in der Regel selbst, wobei eine Zusatzversicherung, die Ergänzungsleistungen oder eine Stiftung im Einzelfall einen Teil übernehmen können.
WeiterlesenDas Badezimmer zählt zu den Orten im Haushalt, an denen im Alter am häufigsten ein Sturz passiert: nasse Fliesen, Seifenreste, enge Verhältnisse und ein langes Stehen auf einem Bein beim Waschen treffen auf nachlassendes Gleichgewicht. Eine Sitzhilfe entschärft genau diese Stelle — auf einem Duschhocker, einem Duschstuhl oder einem Badewannensitz lässt sich die Körperpflege im Sitzen erledigen, statt auf glattem Untergrund zu balancieren. Bei der Auswahl entscheiden Standsicherheit, Belastbarkeit, die richtige Sitzhöhe und der Zuschnitt auf die eigene Nasszelle. Dieser Ratgeber erklärt, welche Bauformen es gibt und für wen sie taugen, worauf es bei Sicherheit, Passform und Hygiene ankommt, wie sich eine Sitzhilfe im übrigen Bad ergänzt, was die Modelle in der Schweiz kosten und wer die Kosten übernimmt.
WeiterlesenEin Gehstock, ein Rollator, ein Rollstuhl oder ein Elektromobil: Mobilitätshilfen geben Menschen mit nachlassender Beweglichkeit ein Stück Selbstständigkeit zurück. Bei der Wahl geht es um zwei Fragen, die eng zusammenhängen — welche Hilfe zum Bedarf passt, und wer sie bezahlt. Gerade die Kostenfrage ist in der Schweiz verwirrend, denn der zuständige Kostenträger hängt nicht pauschal vom Alter ab, sondern vom Gerät: Gehhilfen laufen über die Krankenkasse, Rollstühle über IV oder AHV, Elektromobile meist über die eigene Tasche. Dieser Ratgeber geht beide Fragen Gerät für Gerät durch.
WeiterlesenWenn das Gehen dauerhaft nicht mehr trägt, wird der Rollstuhl zum Gerät, das den Bewegungsradius offen hält — für die kurze Strecke in der Wohnung ebenso wie für den Weg nach draussen, zum Arzt oder in den Garten. Zwei Fragen entscheiden über die richtige Wahl, und sie gehören zusammen: welche Ausführung zum Bedarf passt, und wer sie bezahlt. Die Ausführungen reichen vom leichten Transportrollstuhl über den Standard- und den Leichtgewichtrollstuhl bis zum Elektrorollstuhl, und sie unterscheiden sich in Gewicht, Antrieb und Einsatzort erheblich. Die Finanzierung wiederum folgt in der Schweiz einer eigenen Logik: Anders als Gehstock oder Rollator steht der Rollstuhl auf der Hilfsmittelliste der AHV, weshalb der Kostenträger vom Alter abhängt. Dieser Ratgeber erklärt, welche Rollstuhltypen es gibt, worauf es bei der Anpassung an den Körper ankommt, welche Rolle druckentlastende Sitzkissen spielen, wie ein Rollstuhl gewartet wird, was die Ausführungen in der Schweiz kosten und wer sich vor und nach dem AHV-Alter an den Kosten beteiligt.
WeiterlesenWer zu Hause gepflegt wird, verbringt einen grossen Teil des Tages im Bett — und je länger jemand liegt und sich seltener aus eigener Kraft bewegt, desto mehr entscheidet die Liegefläche über drei Dinge zugleich: ob das Aufstehen sicher gelingt, ob die Betreuungsperson rückenschonend arbeiten kann und ob die Haut an Fersen, Gesäss und Hüften gesund bleibt. Häufig genügt es, das vorhandene Bett mit einfachen Mitteln in Höhe und Zugang anzupassen; steigt das Risiko für wundgelegene Stellen, kommt eine Auflage oder eine besondere Matratze hinzu. Die Kostenfrage fällt dabei je nach Produkt völlig unterschiedlich aus: Ein normales Bett und eine normale Matratze sind Selbstzahlung, eine Antidekubitus-Auflage oder -Spezialmatratze steht mit ärztlicher Verordnung auf der Mittel- und Gegenständeliste, und das eigentliche Pflegebett folgt noch einmal eigenen Regeln. Dieser Ratgeber erklärt, wann das vorhandene Bett genügt und welche Anpassungen es sicherer machen, wie ein Wundliegen entsteht und wie sich das Risiko einschätzen lässt, worin sich Weichlagerung und Wechseldruck bei Antidekubitus-Systemen unterscheiden, worauf es bei Matratze und Bezug ankommt, welche Kosten die Grundversicherung übernimmt und welche selbst zu tragen sind.
WeiterlesenEin Hausnotruf verschafft allein lebenden Menschen per Knopfdruck rund um die Uhr Hilfe — und damit die Zuversicht, trotz nachlassender Kräfte selbstbestimmt zu Hause zu bleiben. Doch welche Technik steckt dahinter, was gehört zu einem guten Notfallplan, welcher Anbieter passt, und vor allem: Was kostet ein Hausnotruf, und wer beteiligt sich an den Kosten? Dieser Ratgeber führt Schritt für Schritt durch die Funktionsweise, den Notfallplan, die Anbieterwahl und die Finanzierung in der Schweiz — und erklärt unter anderem, warum die Grundversicherung nicht aufkommt, eine Zusatzversicherung, die Ergänzungsleistungen oder ein Steuerabzug aber durchaus helfen können.
WeiterlesenWenn ein Mensch nicht mehr selbst vom Bett in den Rollstuhl oder auf die Toilette gelangt, entscheidet die richtige Hebe- oder Umsetzhilfe darüber, ob der Transfer für beide Seiten sicher und schonend bleibt. Doch welches Gerät passt zu welchem Mobilitätsgrad, wie läuft ein Transfer rückenschonend ab, und — die Frage, die in der Schweiz am meisten Verwirrung stiftet — wer übernimmt die Kosten? Dieser Ratgeber führt durch die wichtigsten Hilfsmittel vom Patientenlifter bis zum Rutschbrett, durch den sicheren Umgang damit und durch die Finanzierung, bei der vor allem das Alter den Ausschlag gibt.
WeiterlesenEin Pflegebett macht die Pflege zu Hause für viele überhaupt erst praktikabel — und entlastet dabei alle Beteiligten, die pflegebedürftige Person ebenso wie die Menschen, die sie betreuen. Doch was unterscheidet ein Pflegebett, oft auch Hebebett genannt, von einem gewöhnlichen Bett, worauf kommt es bei Funktionen und Sicherheit an, was kostet es, und wer beteiligt sich an den Kosten? Dieser Ratgeber führt Schritt für Schritt durch Ausstattung, Anschaffung und Finanzierung in der Schweiz — und erklärt unter anderem, warum die Grundversicherung nicht zahlt, die Invalidenversicherung, die Ergänzungsleistungen oder eine Zusatzversicherung aber durchaus einspringen können.
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