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Wir arbeiten laufend daran, interessante und nützliche Informationen rund um die Pflege zuhause für unsere Kunden und Interessenten zusammenzutragen. Diese Ratgeber-Beiträge entstehen in Zusammenarbeit mit ausgewählten Pflegeexperten.
Die korrekte Anwendung von Hygieneprodukten bildet das Fundament der professionellen Pflege. Besonders in Gesundheitseinrichtungen spielt die systematische Händedesinfektion eine zentrale Rolle bei der Vermeidung von Infektionsketten. Konsequente Handhygiene gilt als eine der wirksamsten Massnahmen zur Vermeidung von Infektionsketten (Bundesamt für Gesundheit, Empfehlungen zur Handhygiene).
Der Einsatz hochwertiger Hygieneprodukte geht dabei weit über die reine Desinfektion hinaus. Die Kombination aus alkoholbasierten Desinfektionsmitteln, Schutzhandschuhen und ergänzenden Hautpflegeprodukten ermöglicht einen ganzheitlichen Schutz - sowohl für Pflegende als auch für Pflegebedürftige. Entscheidend ist hierbei die richtige Reihenfolge: Zunächst erfolgt die Händedesinfektion, anschliessend das Anlegen der Schutzhandschuhe und nach dem Ausziehen eine erneute Desinfektion mit anschliessender Hautpflege.
Die Qualität der eingesetzten Produkte spielt eine massgebliche Rolle für deren Wirksamkeit. Wissenschaftliche Analysen belegen, dass nicht alle verfügbaren Desinfektionsmittel die gleiche Effektivität aufweisen. Besonders bei der Elimination von Viren und Bakterien zeigen sich deutliche Unterschiede. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen empfiehlt daher ausschliesslich Produkte, die den aktuellen Qualitätsstandards entsprechen und deren Wirksamkeit in unabhängigen Studien nachgewiesen wurde [BLV].
Neben der korrekten Produktauswahl kommt der sachgerechten Anwendung eine Schlüsselrolle zu. Die Einwirkzeit von Desinfektionsmitteln muss zwingend eingehalten werden, um die volle Wirksamkeit zu gewährleisten. Bei der Verwendung von Schutzhandschuhen ist auf materialgerechtes An- und Ausziehen zu achten, um Kontaminationen zu vermeiden. Regelmässige Hautpflege zwischen den Desinfektionen beugt zudem Hautirritationen vor und erhält die natürliche Schutzbarriere der Haut.
Die Integration dieser Hygienemassnahmen in den Pflegealltag erfordert ein durchdachtes Konzept. Desinfektionsmittelspender sollten an strategisch günstigen Positionen angebracht sein, Schutzhandschuhe in verschiedenen Grössen griffbereit zur Verfügung stehen und Hautpflegeprodukte leicht zugänglich sein. Nur durch die Kombination hochwertiger Produkte mit deren korrekter Anwendung lässt sich ein optimaler Hygienestandard in der Pflege gewährleisten.
Medizinische Schutzhandschuhe bilden eine essentielle Barriere zwischen Pflegenden und Pflegebedürftigen. Die Materialwahl spielt dabei eine zentrale Rolle für den effektiven Schutz. Während Latex-Handschuhe sich durch hohe Elastizität und ausgezeichnetes Tastempfinden auszeichnen, bieten Nitril-Handschuhe besondere Resistenz gegen Chemikalien und eignen sich hervorragend für Menschen mit Latex-Allergie [BLV].
| Handschuhmaterial | Haupteigenschaften | Primäre Einsatzgebiete |
|---|---|---|
| Nitril | Chemikalienresistent, allergiearm | Grundpflege, medizinische Behandlung |
| Latex | Hohe Elastizität, gutes Tastgefühl | Untersuchung, Wundversorgung |
| Vinyl | Kostengünstig, latexfrei | Kurze Pflegeeingriffe, Hygienepflege |
Die Materialstärke der Handschuhe bestimmt massgeblich deren Schutzwirkung. Dünnere Handschuhe ermöglichen ein besseres Tastempfinden, während dickere Varianten mehr Schutz bei intensiveren Pflegetätigkeiten bieten. Für die allgemeine Pflege haben sich Handschuhe mittlerer Materialstärke bewährt; massgebend sind die Angaben der Hersteller und die Hygienevorgaben der Einrichtung.
Besondere Aufmerksamkeit verdient die Passform der Handschuhe. Zu enge Handschuhe können die Durchblutung beeinträchtigen und reissen leichter, während zu weite Handschuhe das Tastgefühl vermindern und die Unfallgefahr erhöhen. Die richtige Grösse ermöglicht ermüdungsfreies Arbeiten und gewährleistet gleichzeitig optimalen Schutz.
Neben dem Material spielt auch die Oberflächenstruktur eine wichtige Rolle. Handschuhe mit strukturierter Oberfläche bieten besseren Grip bei feuchten oder öligen Bedingungen. Gepuderte Handschuhe erleichtern zwar das Anziehen, können jedoch Hautirritationen verursachen und sind daher in vielen Pflegeeinrichtungen nicht mehr üblich.
Die sachgerechte Lagerung beeinflusst die Haltbarkeit und Schutzwirkung der Handschuhe. Direkte Sonneneinstrahlung, extreme Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit können das Material beeinträchtigen. Eine kühle, trockene Lagerung bei Raumtemperatur gewährleistet die volle Funktionalität bis zum aufgedruckten Verfallsdatum.
Die Wahl des richtigen Desinfektionsmittels hängt massgeblich von dessen Wirkstoffzusammensetzung ab. Alkoholbasierte Produkte mit einem Alkoholgehalt zwischen 70 und 80 Prozent haben sich als besonders effektiv erwiesen. Diese Konzentration gewährleistet eine optimale Balance zwischen Wirksamkeit und Hautverträglichkeit. Bei sachgerechter Anwendung und eingehaltener Einwirkzeit erreichen alkoholische Händedesinfektionsmittel eine hohe Keimreduktion (Bundesamt für Gesundheit, Empfehlungen zur Handhygiene).
Die Einwirkzeit spielt eine entscheidende Rolle bei der Desinfektion. Während alkoholische Händedesinfektionsmittel bereits nach 30 Sekunden ihre volle Wirkung entfalten, benötigen andere Wirkstoffe wie quaternäre Ammoniumverbindungen deutlich länger. Die Hände sollten während der gesamten Einwirkzeit feucht gehalten werden, um die optimale Wirkung zu gewährleisten.
Neben Alkohol kommen auch andere antimikrobielle Substanzen zum Einsatz. Chlorhexidin beispielsweise zeichnet sich durch seine lang anhaltende Wirkung aus und findet besonders in medizinischen Einrichtungen Verwendung. Moderne Formulierungen kombinieren verschiedene Wirkstoffe, um ein breites Wirkspektrum gegen Bakterien, Viren und Pilze zu erreichen [Klassert].
Die richtige Dosierung des Desinfektionsmittels ist entscheidend für dessen Effektivität. Zu wenig Produkt führt zu unzureichender Benetzung und damit zu Wirkungslücken. Bei der Händedesinfektion hat sich eine Menge von 3 Millilitern als optimal erwiesen. Diese Menge ermöglicht eine vollständige Benetzung aller Hautareale einschliesslich Fingerkuppen, Daumen und Handgelenke.
Besondere Aufmerksamkeit verdient die Desinfektion bei sichtbarer Verschmutzung. In solchen Fällen muss zunächst eine gründliche Reinigung mit Wasser und Seife erfolgen, da organisches Material die Wirksamkeit der Desinfektionsmittel beeinträchtigen kann. Erst nach vollständiger Trocknung sollte das Desinfektionsmittel aufgetragen werden, um seine volle Wirksamkeit entfalten zu können.
Die Lagerung von Desinfektionsmitteln erfordert besondere Sorgfalt. Alkoholische Lösungen sollten kühl und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt aufbewahrt werden. Nach Anbruch einer Flasche ist auf das Verfallsdatum zu achten, da die Wirksamkeit mit der Zeit nachlassen kann. Verschlossene Originalbehälter gewährleisten die längste Haltbarkeit und optimale Wirksamkeit der Produkte.
Die intensive Nutzung von Desinfektionsmitteln stellt eine besondere Herausforderung für die Hautgesundheit dar. Der natürliche Säureschutzmantel der Haut kann durch häufige Desinfektion beeinträchtigt werden, was zu Trockenheit, Rötungen oder Rissen führen kann. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass bereits nach einer Woche intensiver Desinfektion ohne begleitende Hautpflege erste Anzeichen von Hautirritationen auftreten können [BAG].
Eine ausgewogene Hautpflege beginnt bereits vor dem ersten Kontakt mit Desinfektionsmitteln. Präventive Hautschutzmassnahmen wie das Auftragen einer Hautschutzcreme vor Arbeitsbeginn stärken die Barrierefunktion der Haut. Diese Schutzschicht unterstützt die natürlichen Regenerationsprozesse und mindert die austrocknende Wirkung von Desinfektionsmitteln.
Die Wahl der richtigen Pflegeprodukte spielt eine zentrale Rolle. Hautcremes mit einem ausgewogenen Lipid-Feuchtigkeits-Verhältnis haben sich als besonders effektiv erwiesen. Pflegeprodukte mit rückfettenden und feuchtigkeitsbindenden Inhaltsstoffen wie Panthenol oder Glycerin werden zur Unterstützung der Hautbarriere eingesetzt.
Der richtige Zeitpunkt für die Hautpflege ist entscheidend für deren Wirksamkeit. Nach der Desinfektion sollte die Haut vollständig getrocknet sein, bevor Pflegeprodukte aufgetragen werden. Besonders während der Ruhephasen, etwa in den Arbeitspausen oder nach Dienstschluss, kann die Haut intensive Pflege besonders gut aufnehmen und verarbeiten.
Besondere Aufmerksamkeit verdienen die stark beanspruchten Hautareale wie Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und Handgelenke. Diese Bereiche sind durch den häufigen Kontakt mit Desinfektionsmitteln besonders belastet. Eine gezielte Pflege dieser Zonen mit reichhaltigen Pflegeprodukten kann Hautbelastungen verringern.
Die Kombination aus hochwertigen Desinfektionsmitteln und angepasster Hautpflege ermöglicht einen langfristigen Schutz der Hautbarriere. Rückfettende Substanzen in modernen Desinfektionsmitteln unterstützen dabei die Hautverträglichkeit. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Desinfektion und Pflege trägt massgeblich zum Erhalt einer gesunden Hautbarriere bei.
Die Qualität von Hygieneprodukten lässt sich an verschiedenen Merkmalen erkennen. Zertifizierungen und Prüfsiegel bieten eine erste Orientierung bei der Auswahl. Anerkannte Listen geprüfter Desinfektionsmittel bieten eine Orientierung bei der Auswahl; massgebend sind in der Schweiz die Vorgaben und Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit.
Bei der Materialqualität zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen verschiedenen Produkten. Hochwertige Hygieneprodukte zeichnen sich durch gleichbleibende Materialeigenschaften und kontrollierte Herstellungsprozesse aus. Die Materialreinheit spielt dabei eine zentrale Rolle für die Verträglichkeit und Wirksamkeit der Produkte.
Die Umweltverträglichkeit gewinnt zunehmend an Bedeutung. Moderne Hygieneprodukte vereinen hohe Wirksamkeit mit ökologischer Nachhaltigkeit. Aktuelle Studien belegen, dass biologisch abbaubare Materialien und ressourcenschonende Herstellungsverfahren die Umweltbelastung erheblich reduzieren können [Klassert].
Besondere Aufmerksamkeit verdient die Haltbarkeit der Produkte. Qualitativ hochwertige Hygieneprodukte verfügen über eindeutige Kennzeichnungen des Herstellungs- und Verfallsdatums. Die Lagerfähigkeit wird durch spezielle Verpackungsmaterialien und Verschlusssysteme optimiert, die den Inhalt vor äusseren Einflüssen schützen.
Die Anwenderfreundlichkeit bildet ein weiteres wichtiges Qualitätsmerkmal. Ergonomische Verpackungen, praktische Dosiersysteme und klare Anwendungshinweise erleichtern den täglichen Gebrauch. Besonders in der professionellen Pflege tragen diese Eigenschaften zur Arbeitssicherheit und Effizienz bei.
Die Wirtschaftlichkeit spielt bei der Produktauswahl eine wichtige Rolle. Konzentrierte Formulierungen und präzise Dosiersysteme ermöglichen einen sparsamen Verbrauch. Die Kombination aus hoher Produktqualität und effizienter Anwendung führt langfristig zu einem optimalen Kosten-Nutzen-Verhältnis.
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Swiss Made
SECO bewilligt
Rund ein Drittel der über 65-Jährigen stürzt mindestens einmal im Jahr, und viele dieser Stürze passieren beim Gehen im Haus oder auf dem kurzen Weg zum Einkauf — genau dort, wo eine passende Gehhilfe den entscheidenden Halt gibt. Ob ein Gehstock schon genügt oder ein Rollator die bessere Wahl ist, hängt davon ab, wie viel Stütze jemand braucht: von der leichten Unsicherheit auf einem Bein bis zum sicheren Stand bei Gleichgewichtsproblemen. Ebenso wichtig wie die Auswahl ist die richtige Einstellung, denn eine schlecht angepasste Gehhilfe gibt weniger Halt, als sie könnte, und kann selbst zum Sturzrisiko werden. Und bei der Kostenfrage kursiert ein hartnäckiger Irrtum: Anders als oft angenommen zahlt die Grundversicherung Gehhilfen nur nach der Mittel- und Gegenständeliste — Unterarmgehstützen mit ärztlicher Verordnung klar, beim beliebten Rollator hängt es von der Liste und vom Modell ab. Dieser Ratgeber erklärt die Typen von Gehstock bis Rollator, die richtige Anpassung, die sichere Gehtechnik, die Wartung von Bremsen, Reifen und Gummikapseln, die Auswahlkriterien und die Finanzierung.
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WeiterlesenEine Blasenschwäche gehört zu den häufigsten, aber am seltensten offen angesprochenen Beschwerden im höheren Alter: Fachgesellschaften gehen davon aus, dass in der Schweiz mehrere Hunderttausend Menschen davon betroffen sind, die Mehrheit davon Frauen. Für den Alltag entscheidet dabei weniger die Diagnose als das passende Produkt — und das hängt am Schweregrad. Eine leichte Blasenschwäche verlangt ein anderes Material als eine schwere Inkontinenz, und dieselbe Einordnung bestimmt auch, wer bezahlt: Die obligatorische Grundversicherung beteiligt sich über die Mittel- und Gegenständeliste (MiGeL) erst ab einer mittleren Inkontinenz und nur mit ärztlicher Verordnung, während leichtes Material Selbstzahlung bleibt. Dieser Ratgeber ordnet die körpergetragenen Produkte von der Einlage bis zur Windelhose, erklärt den technischen Aufbau eines modernen Saugkörpers, beschreibt, wie sich Saugstärke und Passform richtig bestimmen lassen, gibt einen Rahmen für Wechselrhythmus und Hautgesundheit, führt durch die Auswahl nach Schweregrad, zeigt Produkt für Produkt, unter welchen Voraussetzungen sich die Grundversicherung beteiligt, und nennt die Bezugswege und ergänzenden Finanzierungshilfen.
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WeiterlesenStürze zählen zu den häufigsten Ursachen für Verletzungen im höheren Alter, und viele davon ereignen sich nicht in der Wohnung, sondern unterwegs — auf dem Weg zum Einkauf, im Garten, im Bus. Genau dort endet der stationäre Hausnotruf: Er ist an die Basisstation in der Wohnung gebunden und hilft nicht mehr, sobald jemand deren Funkreichweite verlässt. Ein mobiles Notrufsystem schliesst diese Lücke — ein kleines, tragbares Gerät, das auch ausser Haus auf Knopfdruck Hilfe holt und über Satellitenortung bestimmt, wo sich jemand befindet. Dieser Ratgeber erklärt, wie mobile Notrufuhren und -sender funktionieren, worin sie sich vom stationären Hausnotruf unterscheiden, welche Technik im Hintergrund den Standort an die Rettungskräfte bringt, was die Sturzerkennung leistet, worauf bei Anbieter und Modell zu achten ist, was ein solches System kostet und wer sich an den Kosten beteiligt. So viel vorweg: Wie beim Hausnotruf kommt die Grundversicherung nicht auf; getragen werden die Kosten in der Regel selbst, wobei eine Zusatzversicherung, die Ergänzungsleistungen oder eine Stiftung im Einzelfall einen Teil übernehmen können.
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