UNSER RATGEBER

Seniorenbetreuung erklärt

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Wenn sich der gewohnte Alltag nicht mehr alleine bewältigen lässt, hegen viele Senioren die Sorge, ihre Unabhängigkeit zu verlieren und eingespielte Tagesabläufe aufgeben zu müssen.

Suchen Sie oder Ihre Familie aktuell Betreuung oder Pflege?

Dann sollten Sie sich über die vielfältigen Möglichkeiten der Seniorenbetreuung rechtzeitig und gründlich informieren.

Für Betroffene ist es oftmals schwierig, Qualität und Nutzen von Pflegedienstleistungen zu vergleichen und deren Folgekosten zu beurteilen. Verschaffen Sie sich jetzt einen Marktüberblick auf unseren Ratgeber-Seiten.

Informieren Sie sich über die Alternativen in der Seniorenbetreuung …

DIE ERSTE ENTSCHEIDUNG

Ins Heim oder lieber daheim

IMMER GUT

Spitex, die ambulante Pflege

OFT AM LIMIT

Pflegende Angehörige

BEWÄHRT UND BELIEBT

Professionelle Haushaltshilfe

Wir wollen Ihnen helfen, Pflege- und Betreuungsangebote in der Schweiz besser zu verstehen und zu beurteilen. Nur so können Sie die beste und für Sie passende Entscheidung zu treffen. Wir werden die häufigsten Fragen beantworten und aufzeigen, worauf Sie bei kommerziellen Angeboten für die Seniorenbetreuung zuhause achten sollten. Auch um unseriöse Angebote zu erkennen und zu vermeiden.

Warum möchten wir Sie über den Markt für Pflege und Seniorenbetreuung aufklären?

Weil wir an
faire Preise glauben.

Niemandem ist mit überteuerten Betreuungsangeboten geholfen, besonders weil im Alter das Geld sowieso oft knapp ist. Wir informieren Sie auch, welcher «Zustupf» von Seiten der AHV, der  IV sowie von den Krankenkassen möglich ist.

Weil Verantwortung
für uns wichtig ist.

Als international tätiger Personalvermittler sind wir an fairen Löhnen interessiert und setzen uns dafür ein, dass eine Ausbeutung von Betreuungspersonal unterbunden wird – ganz gleich aus welchem Land die Pflegekräfte stammen.

Weil es einen
besseren Weg gibt.

Wir haben die Angebote für Pflege und Betreuung in der Schweiz gründlich für Sie analysiert und einen Weg gefunden, für unsere Kunden die monatlichen Kosten legaler Betreuung spürbar zu senken!

Informieren Sie sich über die Modelle zur 24-Stunden-Betreuung …

Lesen Sie, welche Vertragsmodelle es bei der Seniorenbetreuung gibt und warum hohe Kosten in diesem Markt nicht immer mit Qualität zu tun haben. Erfahren Sie auch, warum allzu tiefe Kosten meist ein Indiz für illegale Beschäftigung sind. Seien Sie bitte achtsam, weil hier empfindliche Bussen drohen.

Wir zeigen Ihnen ausserdem, was Sie von «24-Stunden-Betreuung» erwarten können – und was nicht.

ILLEGAL

Der Graumarkt

BEWÄHRT

Personalverleih

DIE ALTERNATIVE

Direktvermittlung

pflegevermittlungschweiz icon

Für die Seniorenbetreuung daheim können wir Ihnen die preisgünstigste Lösung bieten – die Direktvermittlung. 

DIE GRUNDSATZFRAGE

Betreuung oder Pflege

Die gute Nachricht zuerst: Der Verbleib im eigenen Heim ist heute auch schwer Pflegebedürftigen sowie für Senioren mit Demenz möglich.

Betreuung meint eine Begleitung im Alltag und umfasst alle Tätigkeiten der täglichen Lebenshilfe, oft auch rund um die Uhr und meist als Ergänzung zu einem festen oder täglichen Pflegeplan. Abhängig vom Pflegebedarf stellt sich zunächst die Frage, wie intensiv Betreuung und Pflege jeweils sein müssen und wo diese erfolgen kann. Die Grenzen, was Betreuung leisten darf und ab wann Pflegeleistungen erbracht werden, sind dabei fliessend. Die Abgrenzung ist gesetzlich geregelt und kantonal unterschiedlich definiert.

Pflege und Betreuung gehen Hand in Hand. Pflegeleistungen umfassen auch die medizinisch notwendigen Massnahmen und werden zum grössten Teil erstattet.

Ins Heim oder lieber daheim

„Home sweet home“ sagen die Amerikaner, „nüüt schöners als deheime wohne“ sagen viele Schweizer – nichts geht über das Leben im eigenen Zuhause. Ganz vorne steht aber stets die Beurteilung, ob eine Seniorenbetreuung zuhause überhaupt möglich sind oder die Unterbringung im Pflegeheim unausweichlich wird.

Dies hängt von der Empfehlung von Ärzten und Pflegefachkräften ab, aber auch von finanziellen, organisatorischen und den räumlichen Möglichkeiten vor Ort. Auch die zu erwartende Entwicklung des Pflegebedarfs – etwa bei Demenz oder Alzheimer, sollte eine Rolle spielen.

Entscheidend ist, wie die Arbeitsanteile aller Helfer am Standort der Wohnung verteilt und koordiniert werden können – nicht der Weg ins Heim, sondern Verbleib im vertrauten Daheim, das sollte stets das Ziel sein.

Betreutes Wohnen und die Pflege Zuhause funktionieren dann besonders gut, wenn Leistungen ambulanter Pflegedienste mit einer privaten Betreuung „Rund-um-die-Uhr“ sowie Hilfe im Haushalt kombiniert werden. So werden auch die Angehörigen optimal entlastet. Spitex-Dienste sind immer dann erforderlich, wenn die notwendige medizinische Pflege die Qualifikation und Befugnisse von Betreuungskräften übersteigt.

OFT OHNE NOTWENDIGKEIT?

Teuer ins Heim

Im europäischen Vergleich werden in der Schweiz relativ viele Senioren stationär in Heimen gepflegt. Rund 80% der öffentlichen Ausgaben entfallen auf die Langzeitpflege in Alters- und Pflegeheimen – und dies, obwohl weit mehr Menschen zuhause gepflegt werden. Die am wenigsten beliebte Form des Seniorenlebens ist somit die teuerste – mit nicht selten mehr als CHF 12’000.- im Monat. Und sie ist keineswegs immer notwendig: Da viele von uns heute „gesünder altern“, ist Hilfe eher nur punktuell notwendig. Der Bedarf an Unterstützung verteilt sich zwar oft über den ganzen Tag und dies nicht selten über Jahre. Doch für viele Betagte wäre eine Heimunterbringung „aufschiebbar“ oder zumindest nicht so frühzeitig wirklich erforderlich.

Schätzungen gehen sogar davon aus, dass rund ein Viertel der Betagten gar nicht aus medizinischen, sondern aus sozialen Gründen in Heimen leben. Dabei fällt gerade den relativ gesunden und noch selbstständigen Senioren das dichte Zusammenleben mit stärker Pflegebedürftigen schwer.

Heim ist nicht gleich Heim

Zunächst gibt es einen Unterschied zwischen Alters- und Pflegeheimen. Nur letztere sind berechtigt, Pflegeleistungen im Rahmen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung zu erbringen und mit den Kassen abzurechnen.

Zum Verständnis: Pflegeheime erbringen Leistungen auf drei Ebenen:

Pension

Die Hotellerie macht mit den Betreuungskosten den grösseren Teil der Gesamtkosten aus. Hierzu zählen Verwaltung, Reinigung, Verpflegung sowie die Haus-Infrastruktur. Diese Kosten müssen vom Heimbewohner selbst getragen werden.

Betreuungskosten

Betreuungskosten müssen ebenfalls von den Bewohnern selbst getragen werden. Die Kosten variieren je nach Einrichtung und sind in 12 Stufen eingeteilt. Diese sind nicht mit dem Pflegegrad identisch und werden erst nach dem Heimeintritt festgelegt.

Pflege

Die Pflegekosten werden mehrheitlich von der Krankenversicherung, den Gemeinden sowie – zu einem nur geringen Eigenanteil – von den Bewohnern finanziert.

Derart hohe finanzielle Belastungen pflegebedürftiger Personen wollte der Gesetzgeber 2011 mit einer Neuordnung der Pflegefinanzierung vermindern. Die Neuregelungen der Krankenpflege-Leistungsverordnung (KLV) sah eine erhebliche Zusatzbelastung für die OKP der Krankenkassen vor: Sie hatten hiernach im ambulanten Bereich doppelt so hohe Pflegekosten zu übernehmen, wie im stationären Bereich.

Zumindest theoretisch könnten Krankenkassen daher ein Interesse haben ihre zukünftigen Kosten zu senken, indem sie ambulant behandelte Senioren möglichst rasch in Pflegeeinrichtungen verlegen. Für Betroffene wird eine solche Lösung indes sehr viel teurer, denn sie müssen den hohen Eigenanteil im Heim alleine stemmen.

Ambulante Pflege durch die Spitex

Die Spitex hilft.

Die Spitex hilft.

Spitex – in der Schweiz das Synonym für Leistungen durch ambulante Pflegedienste. Die Nachfrage nach gezielter medizinischer und pflegerischer Hilfe daheim wächst beständig.

Aufgrund der zunehmenden und bis ins hohe Alter behinderungsfreien Lebenserwartung wächst die Spitex-Nachfrage derzeit stärker, als die nach stationärer Pflege. Spitex-Pfleger besuchen Senioren einmal oder mehrmals täglich zuhause, verabreichen Medikamente, setzen Spritzen, behandeln Wunden und wechseln Verbände und helfen nötigenfalls bei der Hygiene. Dann müssen sie aber oft schon wieder weiter zum nächsten Kunden. Vor allem allein lebende Senioren mit begrenztem oder nur temporärem Pflegebedarf nutzen ambulante Pflege-Angebote. Als kassenpflichtige Leistung wird die ärztlich verordnete Pflege durch die Spitex mehrheitlich von der Krankenversicherung übernommen.

Am Eigenanteil dieser Kosten tragen Patienten sowie Kantone und Gemeinden. Patienten können mit maximal CHF 15.95 pro Tag belastet werden, wobei viele Kantone diese Patientenbeteiligung jedoch übernehmen. Nicht-kassenpflichtige Leistungen, wie Betreuung und Unterstützung im Haushalt, müssen von den Senioren selbst bezahlt werden, sofern diese nicht von einer Zusatzversicherung gedeckt werden. Darum sind solche Angebote für die Spitex mit ihrem ausgebildeten Pflegepersonal häufig ein Zuschussgeschäft.
Medizinische Pflege durch die Spitex, Hand in Hand mit privaten Betreuungsangeboten – das erscheint vielen als das optimale Modell.

Die Spitex wird gebraucht:

Die Spitex wird gebraucht:

Von jedem Dritten der über 80-jährigen werden ambulante Leistungen in Anspruch genommen.

Pflegende Angehörige

Geht es um Betreuung jenseits der ambulanten Pflege, bilden Angehörige die wichtigste Säule der Unterstützung. Vier von fünf daheim lebenden Pflegebedürftigen werden von Angehörigen, zumeist von dem Partner oder den Kindern unterstützt.

HILFE DURCH ANGEHÖRIGE

HILFE DURCH ANGEHÖRIGE

WIRD OFT UNTERSCHÄTZT ODER ALS SELBSTVERSTÄNDLICH ERACHTET.

Soviel Arbeit wie 0
Pfleger leisten Angehörige an unbezahlten Pflegestunden jedes Jahr.
Etwa 0 %
beträgt der Anteil der Pflegearbeit durch Angehörige in der Schweiz.
Um 0 %
ging zwischen 1997 und 2013 die Zahl der selbst pflegenden Angehörigen zurück.

Eine oft unterschätzte Gefahr: Wer für die Pflege eines Elternteiles im Beruf kürzer tritt, gefährdet neben Beziehungen und der eigenen Gesundheit auch die persönliche Karriere und Zukunft.

Vor allem bei intensiver Betreuung durch Angehörige kommt es häufig zu chronischem Stress und anderen negativen Auswirkungen auf die eigene Gesundheit. Nicht zu unterschätzen ist auch die psychische Belastung, insbesondere bei fortschreitendem Verlust kognitiver Fähigkeiten der Pflegebedürftigen. Die Folgen sind oft ein hoher Konsum von Schlaf- und Beruhigungsmitteln oder Antidepressiva.

Nicht selten leidet auch der Umgang zwischen den Familienmitgliedern untereinander und die psychische Belastung aller Beteiligten wird noch verstärkt. Deshalb zeichnet sich auch in der Schweiz ein neues Gleichgewicht ab zwischen Familie, Staat und Markt ab. Stehen professionelle Betreuungsangebote zur Verfügung, leistet die Familie vor allem sporadische oder weniger zeitintensive Hilfe. Das Ergebnis zählt:

Pflegende Angehörige berichten häufig von einer Verbesserung der Beziehung zu ihren Liebsten, wenn gemeinsame Zeit wieder mehr positiv erlebt wird.

Professionelle Haushaltshilfe

Senioren in der vertrauten häuslichen Umgebung zu betreuen kann helfen, Angehörige zu entlasten sowie die Unabhängigkeit und den gewohnten Lebensstandard der Pflegebedürftigen zu bewahren.

Zahlreiche private Unternehmen bieten Ergänzungen zur ambulanten Pflege: Von der  stundenweisen Betreuung bis hin zur 24-Stunden-Betreuung. Häufig wird dabei von „Live-in“-Betreuung oder – ein Modebegriff aus den USA – von einem „Caregiver“-Einsatz gesprochenHierbei lebt eine Betreuerin quasi rund um die Uhr in häuslicher Gemeinschaft mit der pflegebedürftigen Person und leistet professionelle Unterstützung bei der Mobilisierung, Körperhygiene, beim Kochen und Essen sowie in weiteren alltäglichen Lebenslagen.

Die Kombination aus Spitex und 24-Stunden-Betreuuung im häuslichen Rahmen funktioniert bestens und kann helfen, Kosten zu sparen. Auch deshalb wird sie immer beliebter. Sogar Demenz-Patienten und Menschen mit körperlichen Einschränkungen fühlen sich zuhause oft besser betreut. Vor allem aber bei Fällen leichter bis mittlerer Pflegebedürftigkeit ist die Pflege zuhause einer Heimunterbringung klar vorzuziehen. Und noch viel wichtiger: Meist entspricht dies dem Wunsch der Betagten.

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Eine echte 1:1-Betreuung zuhause ist auf Dauer nur mit einer „Live-in-Betreuerin“ möglich und bezahlbar.

Ihre Angaben zum persönlichen Betreuungssituation helfen uns für die genaue Abklärung Ihres Bedarfs. Anhand unserer Checkliste zeigen wir Ihnen auf, wie wir die Betreuung zu Hause optimal organisieren  – unsere Empfehlung erhalten Sie kostenlos und unverbindlich.

Häufig können Sie Zuschüsse zur häuslichen Betreuung geltend machen – sogar mit Ersparnissen oder einem Eigenheim. Erfahren Sie, welche Zuschüsse auch zu bestehenden Ergänzungsleistungen möglich sind und welche Fakten Sie jetzt kennen müssen.

Nicht nur bei der Seniorenbetreuung bieten wir das preisgünstigste legale Modell. Auch IV-Bezüger finden so bequem geschulte Hilfspersonen, die durch Assistenzbeiträge finanziert werden. Finden Sie heraus, weshalb nicht nur Ihr Geldbeutel von der Direktvermittlung profitiert.

Sie haben Fragen?

Wir sind für Sie da.
+41 (0)55 511 41 90

MONTAG – FREITAG

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