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Wird die Pflegehilfe an meinem Wohnort angemeldet und wenn ja, wann?

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Eine Pflegehilfe anmelden, das ist nicht schwer. Jedoch gibt es einige Daten sowie kantonale Unterschiede zu beachten.

Zunächst können Pflege- und Betreuungskräfte aus der EU während maximal 90 Arbeitstagen pro Kalenderjahr ohne Aufenthaltsbewilligung bei Schweizer Arbeitgebern im sogenannten Meldeverfahren arbeiten. Es besteht lediglich eine Meldepflicht im Rahmen des elektronischen Anmeldeverfahrens. Der Arbeitgeber muss dafür einmalig ein Konto im Online-Meldeverfahren eröffnen und hat den Einsatz eines Mitarbeiters spätestens am Tag vor der Arbeitsaufnahme zu melden. Die Befristung auf 90 Tage gilt jedoch pro Arbeitnehmer. Es kann also sein, dass eine Betreuungskraft die 90 Tage bereits ausgeschöpft hat, obwohl sie ihre Arbeit bei Ihnen gerade erst aufgenommen hat.

Die Pflegehilfe anmelden – das ist spätestens nach 90 Tagen obligatorisch.

Spätestens 3 Monate nach der ersten Arbeitsaufnahme in der Schweiz müssen sich Arbeitnehmende also immer bei der Wohnortgemeinde anmelden. Anderenfalls müssen die ausländischen Pflegehelfer die Schweiz verlassen. Dies gilt unabhängig davon, ob die Anstellung im Verleih oder in Direktanstellung erfolgt. Danach muss eine Aufenthaltsbewilligung eingeholt werden. Dafür kommen die Bewilligung vom Typ L, B oder eine Grenzgängerbewilligungin Betracht. Die L-Bewilligung gilt für maximal ein Jahr, ein Arbeitgeberwechsel ist damit nicht möglich.

Wir raten zur L-Bewilligung, weil sich ihre Pflegehilfe dann in der Schweiz sehr günstig krankenversichern kann. Fragen Sie uns nach den Konditionen, Sie werden überrascht sein, wie günstig diese für osteuropäische Mitarbeiter sind.

Was braucht es, wenn man eine Pflegehilfe anmelden möchte?

Zur Anmeldung auf der Gemeinde benötigt Ihre Pflegehilfe den Arbeitsvertrag sowie ihren Reisepass und zwei aktuelle Passfotos sowie möglicherweise noch einen Untermietvertrag. Ob die Einwohnerkontrolle den Antrag automatisch an das Migrationsamt weiterleitet oder ob Sie dies gesondert beantragen müssen, dies wird leider kantonal unterschiedlich gehandhabt.

Die Gebühr für die Aufenthaltsbewilligung L (für unterjährige Beschäftigungsverhältnisse) beziehungsweise für eine B-Bewilligung, kostet (im Kanton Zürich) rund 60.– Franken. Sie wird bei der Anmeldung an die Gemeinde entrichtet.

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