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Stehen mir Ergänzungsleistungen und Zuschüsse für die 24 Stunden Betreuung zu Hause zu?

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Ja. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten: Ergänzungsleistungen und möglicherweise auch weitere Zuschüsse greifen, wenn die minimalen Lebenskosten durch das Einkommen oder die Rente dauerhaft nicht gedeckt sind. Sie greifen auch, wenn einmalig besondere Umstände eintreten, die finanziell nicht abgefedert werden können. Ein Beispiel ist die Überbrückungspflege nach der Spitalentlassung, also etwa nach einer Operation oder einem Unfall.

Viele AHV- oder IV-Rentner erhalten Ergänzungsleistungen

Diese betragen 19.290.- Franken jährlich für Alleinstehende; Ehepaare erhalten sogar CHF 28’935.-. Gut zu wissen: Ergänzungsleistungen sind Versicherungsleistungen und müssen nicht zurückgezahlt werden. Informationen und Merkblätter erhalten Sie über ihre jeweilige kantonale Ausgleichskasse oder bei Ihrer Gemeindeverwaltung. Auf Wunsch senden wir Ihnen diese auch bequem per E-Mail unter  … „Mögliche Zuschüsse“

Finanzieren Sie oder Ihre Angehörigen die Betreuung komplett selbst und privat, können Sie ihre Ausgaben steuerlich geltend machen. Prüfen Sie auch, ob eine Zusatzversicherung zur Krankenversicherung der betreuungsbedürftigen Person abgeschlossen wurde. Mit einer solchen können Sie sich Betreuungskosten mindestens teilweise rückerstatten lassen. Wir empfehlen Ihnen, Ihre Krankenkassenpolice eingehend zu studieren oder sich mit ihrer Krankenversicherung in Verbindung zu setzen.

Hilflosenentschädigung kommt auch für Personen vor Erreichung des ordentlichen Rentenalters in Betracht. Voraussetzung ist der Bezug von AHV- oder IV-Leistungen. Hilflosenentschädigung ermöglicht Menschen mit einer „Beeinträchtigung der Gesundheit“ (leichter bis schwerer Grad an Hilflosigkeit, definiert durch IV) oder dann, wenn diese „dauerhaft auf Hilfe angewiesen“ sind (ununterbrochene Hilflosigkeit während mindestens einem Jahr, definiert durch AHV) eine unabhängige Lebensführung, auch wenn Sie dauerhaft auf die Hilfe Dritter angewiesen sind. Dies gilt für alltägliche Lebensverrichtungen wie das An- und Auskleiden, das Aufstehen, die Ernährung sowie die Pflege sozialer Kontakte.

Die Höhe der Entschädigung richtet sich nach der Wohnsituation sowie der Schwere der Hilflosigkeit. Diese betrug mit Stand 2014 je nach Schweregrad zwischen CHF 234.– und CHF 936.– pro Monat. Die Anträge müssen Sie bei der Ausgleichskasse des Wohnsitzes einbringen. Assistenzbeiträge können Sie schliesslich beantragen, wenn Sie bereits Empfänger von Hilflosenentschädigung sind und wenn Sie eine Hilfsperson benötigen, um im eigenen Zuhause leben zu können.

Wann Sie Hilflosenentschädigung und/oder Assistenzbeiträge erhalten und wie Sie diese beantragen, erfahren Sie in unserem Leitfaden. Diesen erhalten Sie per e-Mail von uns. „Mögliche Zuschüsse“

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