ANBIETER IM VERGLEICH

24 Stunden Betreuung

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In diesem Abschnitt erfahren sie mehr über den Markt für professionelle 24 Stunden Betreuung von Senioren zuhause und welche Anstellungsmodelle in der Schweiz möglich und üblich sind.

Eines vorweg: Für die legale Anstellung von 24-Stunden Betreuungspersonal bestehen in der Schweiz zwei Möglichkeiten: Die Direktanstellung oder Personalverleih. Beide Modelle haben zwingend einen Schweizer Arbeitsvertrag zur Grundlage.

Dennoch gibt es auch hierzulande einen „Schwarzmarkt“ für Pflege- und Betreuungs-Dienstleistungen. Wir zeigen Ihnen, woran Sie unseriöse Angebote schnell erkennen können.

Aktuell: Obacht vor "helvetia.care"

"Neuer" Pflegeanbieter startet erneut illegal - auch Kunden können gebüsst werden

Kontrolle wegen illegaler Betreuung zuhause

Nach den Vorläufer-Marken „get-care.ch“ oder „Senio-24.ch“ nun „helvetia.care„: Das Unternehmen wirbt mit Preisen ab Fr. 1’990.- und steht somit für illegale Beschäftigung, unfaire Lohnzahlung und dubiose Abrechnungen. Gegen die Betreiberfirma Slowiss, geleitet von zwei Schweizer Brüdern in der Slowakei, hat das SECO erst im August 2018 Strafanzeige eingereicht. Die Staatsanwaltschaft Winterthur hat zusammen mit dem Bundesamt für Justiz in Bratislava um Justizbeistand gebeten.

Nun versuchen es die Betreiber im neuen Gewand – mit „helvetia.care“.

Aufgrund der Aktualität möchten wir unsere Kunden dafür sensibilisieren, bei der Auswahl von Anbietern für Betreuung darauf zu achten, dass diese legal in der Schweiz agieren. Kunden sprachen uns darauf an, dass die Texte auf helvetia.care denen unserer Website teilweise stark ähneln sollen. Dazu stellen wir fest: Worte lassen sich nicht schützen. Wir distanzieren uns deshalb in jeder Hinsicht von helvetia.care und von verbotenen ausländischen Vermittlungsdienstleistungen sowie von schein-selbständigem Betreuungspersonal. Zu den Hintergründen

10 Fragen bei der Auswahl eines Anbieters von Betreuung

Informieren Sie sich über die Modelle zur 24 Stunden Betreuung …

ILLEGAL

Der Graumarkt

TEUER

Personalverleih

DIE ALTERNATIVE

Direktvermittlung

ÜBERRASCHEND

Betreuung im Kostenvergleich

Was ist 24 Stunden Betreuung und wann wird sie benötigt?

Ist eine mehr oder weniger lückenlose Begleitung und Betreuung notwendig, empfiehlt es sich, dass die Betreuungsperson mit den Pflegebedürftigen unter einem Dach lebt. Dann spricht man von «24 Stunden Betreuung» oder einer „Live-in-Betreuung“.

Lebt eine Betreuungsperson während längerer Zeit im Haus des Seniors, ist es naheliegend, dass diese in der Schweiz keinen eigenen Haushalt unterhält. Ein Teil des Lohns wird als «Naturallohn» für Kost und Logis gewährt. Für Personal aus der Schweiz ist das Live-in-Modell daher nur in seltenen Fällen attraktiv. Daher stammen hier tätige Seniorenbetreuer üblicherweise aus Deutschland, Österreich oder nahen osteuropäischen Ländern.

Die Spitex ist daher auf diesem Markt kaum vertreten. Zudem können Besuchsdienste oder die ambulante Pflege eine echte Live-In-Betreuung nicht ersetzen.

Allerdings ist die Spitex eine hervorragende Ergänzung, zumal die Kosten medizinisch-pflegerischer Leistungen zum überwiegenden Teil von der Grundversicherung der Krankenkasse übernommen werden.

Man darf sich jedoch nicht der Illusion hingeben, dass nur eine Betreuungsperson eine komplette Nonstop-Betreuung während 24 Stunden und an 7 Tagen in der Woche dauerhaft gewährleisten kann – auch nicht im Zusammenspiel mit der Spitex. Selbst mit weit gefassten Zeiten der Rufbereitschaft am Tag und in der Nacht sind 24-Stunden-Schichten nicht möglich. Ist eine solch intensive Betreuung nötig, wechseln sich in der Regel mehrere Betreuer im 14-tägigen Rhythmus ab.

Interessant ist hierbei:

Nur die direkte Anstellung erlaubt dauerhaft zusammenhängende Betreuung an bis zu 6 Tagen je Woche.

Warum das so ist? Wer Hauspersonal privat anstellt, kann Arbeitsverträge nach den Regelungen des Obligationenrechts gestalten. Wir werden im folgenden Abschnitt auf weitere markante Unterschiede zu anderen Anstellungsmodellen eingehen.

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Die Pflegevermittlung Schweiz bietet ihnen das preisgünstigste legale Betreuungsmodell der Schweiz! Wir nennen es DIREKTVERMITTLUNG.

Der Graumarkt

Auf dem Markt für die häusliche Seniorenbetreuung tummeln sich viele Anbieter, deren Angebote für eine 24-Stunden-Betreuung zuhause offenkundig nicht gesetzeskonform sind. Ausländische Anbieter von Seniorenbetreuung dürfen in der Schweiz ohne Bewilligung und inländischen Firmensitz weder Vermittlungs- noch Verleihdienstleistungen anbieten. Auch dürfen Sie ausländisches Personal nicht auf selbständiger Basis oder ohne Schweizer Arbeitsvertrag einsetzen.

Jobs Bewerbung per E-Mail

SOLLTEN SIE FRAGWÜRDIGE ANGEBOTE AUS DEM AUSLAND NUTZEN, GEHEN SIE EIN HOHES RISIKO EIN: FÜR ILLEGALE BESCHÄFTIGUNG WERDEN BUSSEN VON BIS ZU CHF 40.000,- VERHÄNGT – UND ZWAR GEGEN DEN PRIVATEN KUNDEN.

Leider können Schweizer Behörden den illegalen ausländischen Anbietern nur selten habhaft werden, auch weil sich eine gerichtliche Verfolgung im Ausland nicht immer durchsetzen lässt. Genauso sind Schweizer Kunden in der schwächeren Position, wenn es um Ansprüche aus ihrem Vertrag geht.

24 Stunden Betreuung Graumarkt

ALLEIN EINE TELEFONNUMMER UND EINE INTERNETADRESSE AUS DER SCHWEIZ SIND NOCH KEINE GARANTIE, DASS ES SICH UM EINEN LEGALEN UND HIERZULANDE REGISTRIERTEN ANBIETER FÜR SENIORENBETREUUNG HANDELT.

Sie erkennen fragwürdige Angebote oft daran, dass auf der Webseite der Anbieter kein Firmensitz in der Schweiz angegeben ist oder sich dort kein Impressum findet. Sollte Ihnen Betreuungspersonal mit ausländischem Arbeitsvertrag oder auf selbständiger Job-Basis angeboten werden, sollten Sie misstrauisch werden und Abstand nehmen.

Sicher ist: Wenn Ihnen eine Pflege- oder Betreuungskraft für weniger als 3.000 Franken im Monat für eine 100%-Stelle angeboten wird, so kann es sich nur um illegale Beschäftigung handeln.

Aufgrund der obligatorischen Mindestlöhne für hauswirtschaftliches Personal und der Sozialabgaben und Versicherungen ergibt sich eine zwingende Preisuntergrenze. Diese variiert geringfügig, je nach Kanton.

Personalverleih

Das am weitesten verbreitete, legale Modell für Betreuungs-Dienstleistungen ist der Personalverleih. Ihr Vertragspartner ist dabei das Verleihunternehmen und zugleich Arbeitgeber der von ihm organisierten Haushalts- und Betreuungskräfte. Die Mitarbeiter werden gegen monatliches Entgelt verliehen.

Dieses umfasst den Lohn, die anteiligen Sozialabgaben und Versicherungen, Steuern, die Kosten sowie den Gewinnaufschlag des Personalverleih-Unternehmens. Personalverleih ist für den Kunden auf den ersten Blick mit geringem Aufwand verbunden.

Auch wenn Sie Personal im Verleih beschäftigen, haben Sie Pflichten – ähnlich wie ein Arbeitgeber.

Zum Beispiel sind Sie oder die zu betreuende Person für die Erfassung der Arbeitszeiten des Mitarbeiters verantwortlich. Wie bei jeder direkten Anstellung können die Arbeitszeiten des Betreuers von Monat zu Monat schwanken. Überstunden sowie Überzeit müssen auch beim Personalverleih bezahlt werden. Zudem wird die Einhaltung der Arbeits- und Überzeiten von Verleih-Personal vom SECO regelmässig kontrolliert.

Daher ist es gängige Praxis mancher Verleihunternehmen, ihre Mitarbeiter in der 24-Stunden-Betreuung zur Falschdeklaration der monatlichen Stundenabrechnungen zu drängen. Sie sollten sich vor Augen halten, dass dies einerseits unfair gegenüber den Betreuerinnen und andererseits sogar strafbar ist.

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Im Personalverleih sind die Kosten mindestens 15% höher, als bei einer direkten Anstellung.

Beim Verleih einer Arbeitskraft an einen privaten Haushalt unterliegt die gesamte Lohnsumme der Mehrwertsteuer. Weiterhin erhöht der tarifvertraglich geregelte Anspruch auf den 13. Monatslohn, der auch im Stundenlohn anteilig zu zahlen ist, die Kosten. Schliesslich liegen, je nach Kanton, die Mindestlöhne im Verleih teilweise höher.

Dazu kommen oft hohe Gewinn-Margen der Verleihbetriebe. Diese Marge wird in der Regel nicht transparent kommuniziert. Was ein Betreuer verdient oder ob das Leihpersonal etwa auch für geleistete Mehrarbeit korrekt und fair entlöhnt wird, das alles können Sie als Kunde eines Personalverleihers kaum überprüfen.

Gut zu wissen:

Häufig werden Betreuungskräfte im Personalverleih nach 90 Tagen in der 24 Stunden Betreuung ausgewechselt und zurück in ihre Heimat geschickt. Verleihanbieter können so ihre Gewinnspanne erhöhen, denn solcherart befristet angestelltes Personal erlaubt die Vermeidung der BVG- und Krankenversicherungspflicht in der Schweiz.

Betreuung auch mehr als 90 Kalendertage erlaubt

Im Sinne der Senioren ist dies natürlich nicht: Pflegebedürftige wünschen sich vor allem Kontinuität, insbesondere wenn ihnen eine Betreuungsperson bereits ans Herz gewachsen ist. Auch viele Betreuerinnen möchten gerne länger bei ihren Senioren bleiben und begrüssen durchaus Planbarkeit in ihrem Arbeitsleben. Fast alle Anbieter bewerben ihr Angebot mit dem Hinweis auf die

«Anstellung nach Schweizer Recht» oder als «SECO-konform». Solche Aussagen allein sind jedoch noch kein Qualitätssiegel. Sie besagen lediglich, dass die Anbieter über eine Bewilligung für ihre grenzüberschreitende Tätigkeit verfügen. Natürlich wurde auch unsere Vermittlungsdienstleistung vom SECO ausgiebig geprüft und bewilligt.

Direktvermittlung

Wenn Sie direkt vermitteltes Betreuungspersonal selbst anstellen, können Sie bis CHF 25’000,- pro Jahr einsparen!

Direktvermittlung ist das legale Beschäftigungsmodell für Ihr Betreuungspersonal mit dem grössten Kostenvorteil. Dabei wird entweder die zu betreuende Person oder ein Angehöriger einfach Arbeitgeber des Betreuungspersonals.

Wenn Sie Hauspersonal privat anstellen, können Sie Arbeitsverträge gemäss Obligationenrecht gestalten.

Nur so können Sie eine Betreuung an bis zu 6 Tagen die Woche mit nur einer Betreuungsperson sicherstellen, sogar während längerer zusammenhängender Zeiträume . Sie selbst bestimmen im Vertrag die Anzahl der Wochenstunden und die Arbeitszeit während des Tages und in der Nacht. Den wochen- oder monatsweisen Rhythmus, in dem sich mehrere Betreuerinnen möglicherweise abwechseln, können Sie ebenfalls selbst festlegen.

Nun verfügen Privatpersonen und Senioren, die sich für die Beschäftigung einer Haushalts- oder Betreuungshilfe interessieren, üblicherweise nicht über die nötigen Kontakte zu geeignetem Personal – oder gar eine grösseren Bewerber-Auswahl.

Daher empfiehlt sich die Hinzuziehung eines geeigneten Vermittlers.

Auch beraten wir Sie hinsichtlich administrativer Fragen und stellen Ihnen auf Wunsch Muster-Arbeitsverträge sowie praktische Tools zur Verfügung, mit denen eine Direktanstellung für Sie zum Kinderspiel wird. Bei Bedarf vermitteln wir Ihnen eines unserer Partnerunternehmen, das Sie bei der Anmeldung Ihres Personals und bei der Lohnadministration unterstützt.

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Die Pflegevermittlung Schweiz ist ein erfahrener Spezialist in der internationalen Rekrutierung. Wir vermitteln Personal zur 24 Stunden Betreuung; sowohl zur Direktanstellung, wie auch für den Personalverleih. MEHR ERFAHREN

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