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NZZ: Alt und allein zu Hause

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Manche haben Glück und können auch mit über 90 den Haushalt selber besorgen. Bis sie eines Tages dort für immer einschlafen, wo sie jahrzehntelang gewohnt haben. Andere müssen früher zurückbuchstabieren. Eine Glühbirne auszuwechseln oder den Wäschekorb vom Keller hinauf in die Wohnung zu tragen, wird schwierig. Ebenso das Einkaufen und Kochen. Das Schwinden der körperlichen Kräfte besetzt den Geist, der mit der Zeit auch nicht mehr richtig funktioniert. Irgendwann wird trotz Unterstützung von Angehörigen und Nachbarn alles zu viel. Wer dann ins Heim umzieht, erlebt die neue Umgebung allerdings nicht zwangsläufig negativ: Der durchstrukturierte Rahmen entlastet, nicht selten ist sogar noch einmal ein Aufschwung möglich.

Der Wunsch nach einem sicheren Ort kann für Betagte ein Grund sein, weshalb sie ins Heim wollen, bevor ein Sturz und die häufig damit einhergehende Pflegebedürftigkeit sie dazu zwingt. Oft sind es aber überforderte oder ängstliche Angehörige, die auf einen Heimeintritt drängen, wie eine Untersuchung in den Alterszentren Zug zeigt. Die Kündigung der günstigen Wohnung ist ebenfalls ein Grund. Nicht nur für die Betroffenen, auch aus ökonomischer Sicht sind solche erzwungenen Heimeintritte eine Zumutung: Die stationäre Alterspflege ist teuer. Wie Schnee an der Sonne schmilzt das Angesparte weg, Weiterlesen …

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