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Nau.ch: Alte in der Schweiz gehen zu früh ins Pflegeheim

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Den Lebensabend daheim verbringen – davon träumen viele Senioren. Zudem kostet ein Bett im Heim viel mehr als ambulante Pflege und Betreuung zu Hause. Trotzdem gehen rund 30 Prozent der alten Menschen ins Pflegeheim, bevor das tatsächlich nötig wäre. Warum?

Bis 2040 wird sich die Zahl der über 80-Jährigen in der Schweiz mehr als verdoppeln. Damit dürfte auch die Zahl der Pflegebedürftigen um 60 Prozent steigen. Laut einer Studie der Credit Suisse werden dann 30’000 weitere Betten in Alters- und Pflegeheimen nötig. Gleichzeitig fehlt es an Pflegepersonal. Was tun?

Das scheinbar unlösbare Problem könnte eine einfach Lösung bekommen: «Zwischen 25 und 30 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner unserer Altersheime könnten eigentlich noch daheim leben», erklärt Carlo Knöpfel, Professor für Sozialpolitik an der Fachhochschule Nordwestschweiz.

Arme gehen ins Pflegeheim

Stationäre Alterspflege ist teuer: Ein Heimplatz kostet normalerweise zwischen 6000 und 8000 Franken. Zudem ist es für viele Senioren ein Herzenswunsch, den Lebensabend in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Warum also gehen sie zu früh ins Heim?

«Es kommt vor, dass ältere Menschen aus finanziellen Gründen zu früh ins Heim gehen», erklärt Lukas Loher, Leiter Fachbereiche bei Pro Senectute Schweiz. «Unterstützung daheim müssen sie in der Regel selber zahlen, die Kosten im Heim übernimmt je nach Einkommen zu einem grossen Teil die Ergänzungsleistung.»

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